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Warum dein DMARC-Eintrag dich gerade im Stich lässt

p=none fühlt sich an wie Schutz, ist aber nur ein Beobachtungsposten. Was DMARC wirklich leistet — und der häufigste Konfigurationsfehler.


Viele Unternehmen haben DMARC „eingerichtet“ und fühlen sich sicher. Ein Blick auf den tatsächlichen Eintrag zeigt oft etwas anderes:

v=DMARC1; p=none; rua=mailto:dmarc@firma.de

p=none heißt: beobachten, aber nichts tun. Gefälschte E-Mails in deinem Namen werden weiterhin zugestellt. Du bekommst nur Berichte darüber — wie eine Alarmanlage, die piept, aber die Tür nicht abschließt.

Die drei Stufen

  • p=none — Monitoring. Sinnvoll für ein paar Wochen zum Sammeln von Daten.
  • p=quarantine — Verdächtige Mails landen im Spam.
  • p=reject — Gefälschte Mails werden abgewiesen. Das ist das Ziel.

Der Fehler ist fast nie das Fehlen von DMARC. Der Fehler ist, auf p=none stehen zu bleiben — manchmal jahrelang.

Der sichere Weg nach reject

  1. SPF auf -all und DKIM für alle legitimen Versender sauber einrichten.
  2. DMARC mit p=none starten, RUA-Reports auswerten.
  3. Alle legitimen Quellen abgedeckt? Auf quarantine, dann reject ziehen.

Das Schöne: Den aktuellen Stand siehst du in zwei Sekunden — gib deine Domain in den Domain-Check ein. Wenn dort „p=none“ oder „fehlt“ steht, ist das deine nächste To-do.

Warum das mehr ist als Technik

CEO-Fraud und gefälschte Rechnungen funktionieren, weil die Absenderadresse echt aussieht. Ein sauberes p=reject nimmt Angreifern genau dieses Werkzeug aus der Hand — eine der wenigen Maßnahmen mit großem Effekt und kleinem Aufwand.